PRESSE

Entretien avec Stefan Sorgo

Fleisch & Co · 15 novembre 2022

Stefan Sorgo, directeur de SORGO Anlagenbau. © Beigestellt

Dans son entretien avec Fleisch & Co, Stefan Sorgo évoque la situation de la construction d’installations à l’automne 2022. Il aborde l’efficacité énergétique, la hausse des coûts, les difficultés d’approvisionnement et les mesures prises dans son entreprise.

Article original de Fleisch & Co

Source : Fleisch & Co – ouvrir l’article original ↗

Article historique original en allemand. Les informations et déclarations correspondent à la situation lors de sa publication.

Nachgefragt bei Stefan Sorgo

Geschäftsführer bei Sorgo Anlagenbau in Kärnten

Fleisch & Co: Herr Sorgo, wie geht es einem Anlagenbauer im Herbst 2022?

Stefan Sorgo: Die Auftragslage war 2021 und 2022 außergewöhnlich. Daher haben wir im Herbst und zum Jahresende hin noch einiges abzuarbeiten. Wir sind sehr zufrieden!

Fleisch & Co: Die Preisexplosion ist enorm, die Menschen haben wenig Geld zur Verfügung. Spüren Sie das auch?

Stefan Sorgo: Wir merken, dass der Investitionsbedarf und die Investitionsbereitschaft im kommenden Jahr
am Sinken sind. Die steigenden Preise betreffen uns alle. Beispielsweise haben sich die Preise für Edelstahl und Elektroteile zum Teil verdreifacht – ohne sie können wir jedoch nicht produzieren und die erhöhten Preise können wir ebenso wenig 1:1 weitergeben.

Fleisch & Co: Ihre Kunden kommen aus Industrie und Handwerk. Wie sieht es da aus?

Stefan Sorgo: Handwerk und Industrie haben in den letzten Jahren sehr viel investiert, speziell auch den Förderungen geschuldet. Wir konnten beobachten, dass das Handwerk seit der COVID- Pandemie einen erheblichen Aufschwung erlebt hat und dieser noch anhält. Industrie sowie Handwerk sind seit den erheblichen Preissteigerungen der Energie sehr sensibilisiert auf die Effizienz. Eine energiesparende Anlage ist heutzutage das A und O!

Fleisch & Co: Krise als Chance … gibt es da vielleicht einen Lichtblick?

Stefan Sorgo: Chance sehe ich in diesem Sinn keine. Leider haben wir nach wie vor damit zu kämpfen, qualifiziertes Personal zu finden. Wir können nur versuchen, unser Unternehmen in der Kostenstruktur zu optimieren, die Krise abzuwarten und etwas für die Zukunft daraus mitzunehmen.

Fleisch & Co: Welche Maßnahmen setzen Sie für Ihr Unternehmen?

Stefan Sorgo: Wir haben in einige Maschinen investiert, um die Produktion effizienter zu gestalten. Die erhöhten Stromkosten können wir relativ gut durch unsere Photovoltaikanlage abfangen. Um die Lieferengpässe zu bewältigen, haben wir unser Lager aufgestockt und unser Bestellwesen optimiert.

Fleisch & Co: Ihre persönliche Einschätzung zur Krise …

Stefan Sorgo: Ich denke, uns steht eine Rezession bevor.

www.sorgo.at

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